Sport, Spannung, Show beim Internationalen Dressur- und Springfestival in Verden

25. Juli 2013 | Von Redaktion | Kategorie: Dressursport, Springsport, Turniere

[Verden (GER)/A. Kerstan]. Es ist ein Spitzenereignis und steht dem Pferdeland Niedersachsen gut zu Gesicht: Das Internationale Dressur- und Springfestival vom 7. bis 11. August 2013 mit der Einbindung der FEI World Dressage Championships for Young Horses. Die Resonanz ist auch 2013 riesig: Die Prüfungsvielfalt lockt Teilnehmer aus aller Welt und macht das gesamte Festival zu einem kunterbunten Treffpunkt für Pferdeleute und Zuschauer.

Insgesamt drei große Arenen bieten Platz für das umfangreiche Programm. Dicht umlagert ist stets das WM-Stadion, in dem sich die besten jungen Dressurpferde der Welt zeigen. In Verden fiel schon oft der Startschuss für eine wunderbare Karriere. Dabei sind es nicht nur die Medaillengewinner, die später für Schlagzeilen sorgten. Donnelly von Reitmeister Hubertus Schmidt (Borchen) ist ein Beispiel für eine Grand Prix-Karriere, die einst bei der WM der Jungen Dressurpferde begann. Der Fuchswallach, der seit Januar wieder von Schmidt geritten wird, gewann gerade erst den Grand Prix und den Grand Prix Special in Münster am vergangenen Wochenende. Damon Hill NRW, der unter Ingrid Klimke und Helen Langehanenberg zwei Mal WM-Gold in Verden holte, ist inzwischen Weltcupsieger und gewann mit Langehanenberg auch Mannschafts-Silber bei den Olympischen Spielen.

Internationaler Dressur- und Springsport ist in der Grand Prix-Arena und im Reiterstadion in Verden zuhause. Michael Eilberg (GBR) kommt zurück nach Verden, diesmal jedoch nicht als WM-Teilnehmer, sondern für das CDI. Der Reiter gewann mit Woodlander Farouche zwei Mal WM-Gold in Verden. Diderik van Silfhout, Patrick van der Meer und Marlies van Baalen vertreten niederländische Farben beim Festival, Morgan Barbancon kommt aus Spanien, Hayley Beresford und Jessica Greelish sind für Australien am Start. Insgesamt werden Teilnehmer aus 16 Nationen beim CDI erwartet. Zu den deutschen Stars gehören Isabell Werth (Rheinberg), Nadine Capellmann (Würselen), Hubertus Schmidt (Borchen) und Christoph Koschel (Hagen a.T.W.).

Das Teilnehmerfeld des CSI kommt ebenfalls aus 16 Nationen. So wird es ein Wiedersehen geben mit Lucy Davis aus den USA. Die Beerbaum-Schülerin gewann vor wenigen Jahren im Alter von gerade mal 18 Jahren den Großen Preis der Reiterstadt Verden. Europameister Rolf-Göran Bengtsson, der Sympathieträger aus Schweden, will in Verden genauso antreten wie der Vize-Europameister Carsten-Otto Nagel (Wedel) und der Schwede Henrik von Eckermann, Fünfter der EM 2011.

Unter die internationalen Springreiter mischt sich auch eine Mannschafts-Olympiasiegerin, allerdings aus einer anderen Disziplin. Sandra Auffahrt aus Ganderkesee, die Mannschaftsgold und Einzelbronze in der Olympischen Vielseitigkeit gewann, startet in Verden. Schließlich ist Springen ja auch eine Teildisziplin der Vielseitigkeit.

Jugend ist Trumpf…

…und das nicht nur bei der WM. Die Reitpferde- und Springpferdeprüfungen mit den Hannoveraner Championaten sind ein magnetischer Anziehungspunkt. Wenn die drei und vier Jahre alten Reitpferde und die Youngster im Parcours antreten, dann ist das für Zuschauer und Aktive gleichermaßen interessant. Der Vergleich innerhalb einer Altersgruppe gibt Aufschluss über die Zukunft, und viele entdecken in diesen Prüfungen auch talentierte Kandidaten für die eigene sportliche Zukunft…

Jugend ist aber auch Trumpf, wenn es um die angehenden Pferde für den großen Sport geht. Verden ist Standort der Qualifikation zum Nürnberger Burg-Pokal, der renommierten nationalen Serie für künftige Grand Prix-Dressurpferde. Genauso wird der Nachwuchs im Sattel besichtigt – in Verden findet auch der Piaff-Förderpreis statt – eine Serie für die Generation U25 im Dressurviereck.

Premiere für die European Stallion Show

Die renommiertesten Gestüte Europas erhielten die Einladung zur großen Show der Hengste. Ob junger Karrierestarter oder Grand Prix-Sieger - am Freitagabend, 9. August, 20 Uhr, zeigt sich in der international offenen Hengstschau das hippologische Tafelsilber des Kontinents. Zusagen kamen sofort aus Belgien, den Niederlanden, Dänemark, Großbritannien und Deutschland.

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