Auftakt nach Maß: Hengstschau des Landgestüts Celle

5. Februar 2014 | Von Redaktion | Kategorie: Featured, Zucht

[Verden (GER)/M. Schwöbel]. Das war ein Auftakt nach Maß in die Hengstschausaison des niedersächsischen Landgestüts Celle. In der überaus gut gefüllten Niedersachsenhalle verfolgten die Zuschauer interessiert die Vorstellung von 30 Landbeschälern aller Ausbildungsstufen, die Landstallmeister Dr. Axel Brockmann mit nach Verden gebracht hatte.

Der Hunnsrücker Donatus v. Don Frederico überzeugte mit überragenden Grundgangarten und einem tadellosen Interieur (Foto: Marianne Schwöbel).

Seit einigen Jahren gibt es diese erfolgreiche Kooperation des Turniers Ver-Dinale mit dem Landgestüt — ein schönes Beispiel, wie Reiten und Zucht zum Wohl des Pferdesports Hand in Hand gehen.

Den Reigen eröffnete Fürstenhof, ein talentierter, rittiger Junghengst, der gerade erfolgreich seine Leistungsprüfung absolviert hat. Auch er ist ein Beispiel, wie nutzbringend Kooperationen in der heutigen Zeit sind, steht er doch im Gemeinschaftsbesitz der Landgestüte Celle, Redefin und Marbach.

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Der bewegungsstarke Quaterback-Sohn Quaterhall, vorgestellt von Hauptsattelmeister Wolfhard Witte, begeisterte mit seinen geradezu unglaublich taktklaren und raumgreifenden Trabverstärkungen (Foto: Marianne Schwöbel).

„Deutschlands Bester“ - so war sein Auftritt angekündigt. Der Diarado-Sohn Diacontinus, der schon bei seiner Körung begeisterte, konnte die in ihn gesetzten Hoffnungen voll erfüllen und schloss seine Hengstleistungsprüfung (HLP) mit den besten Wertnoten ganz Deutschlands ab.

Überragende Grundgangarten bei tadellosem Interieur, dass kann dem Hunnesrücker Donatus bescheinigt werden. Absolut rittig, mit einer hervorragenden HLP im Gepäck, so stellte sich der imposante Fuchs von Don Frederico vor.

Auf ihn hatten viele gewartet, nun konnte man den Star der Körung 2012, Livaldon v. Vivaldi, endlich unter dem Sattel in Augenschein nehmen. Und es hat sich gelohnt. Der im Gemeinschaftsbesitz des Landgestüts und des Gestüts Hörem von Hubertus Poll stehende, langbeinige Junghengst wurde von Polls Hofausbilderin Anna Sophie Fiebelkorn souverän vorgestellt. Ihr zweites Pferd, der lackschwarze Schwarzgold, ein Trakehner Edelmann vom Feinsten, empfahl sich als Veredler für die Hannoveranerzucht.

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In Sachen Edelblut wusste auch der Soliman de Hus-Sohn Sarotti Mokka Sahne zu gefallen. Nicht nur der Name zergeht auf der Zunge, er selbst stellte sich fein abgestimmt, aufmerksam, geschmeidig und jederzeit locker und rittig vor.

„Topseller“ - so wurden die Rappen Don Index v. Don Crusador und Viscount v. Valentino angekündigt, sind sie doch derzeit die am meisten gefragten Beschäler. Nicht nur ihre Fohlen, auch ihre Eigenleistung - der eine in der Dressur, der andere im Springen - sind eine Klasse für sich.

Trainiert von Hans Jürgen Armbrust, bereiten sich Mike Habermann und der ganggewaltige Don Darius v. Don Frederico nun auf Starts in der Klasse S vor. Armbrust kommentierte auch die beiden Junghengste Deveraux Deluxe v. Deveraux und Fürst Belissaro v. Fürstenball, die das Landgestüt bei der Körung 2013 erwarb. Es zeigte sich unter seiner Anleitung, dass man solch‘ junge Hengste durchaus schon pfleglich unter dem Sattel vorstellen kann.

Der sich in der Zwischenzeit sehr schön entwickelte Fürstbischof v. Fürst Romancier und der elegante Spörcken v. Sir Donnerhall I gefielen mit ihren überdurchschnittlichen Gangqualitäten.

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Der imposante Fuchs und Embassy I-Sohn Edward wird derzeit von Charlott Marie Schürmann geritten. Das von Oliver Oellrich trainierte Paar hat es erst vor kurzem auf Anhieb in den Nürnberger Burg-Pokal geschafft (Foto: Marianne Schwöbel).

Mit seiner ständigen Reiterin und jetzt Auszubildenden im Landgestüt, Janina Tietze, sorgte der Reitponyhengst Chantre v. FS Champion de Luxe für Begeisterung. In der Zwischenzeit ist das Paar im Turniersport in der Klasse S angekommen und setzt sich dort erfolgreich gegen Großpferde durch.

Den Derbyplatzierten Iberio zum Vater hat Inliner, dessen Springqualität über jeden Zweifel erhaben ist und der sich aufmacht, ein wenig neues Blut in die Springabstammungen zu bringen. Gut vorgestellt wurde er von Eva Bitter, die selbstverständlich auch ihren „alten Hasen“ Perigueux mitgebracht hatte. Der bildschöne amtierende deutsche Meister spielte nur so mit den Abmessungen - sehr zur Freude von Dr. Brockmann. Doch mit Castellano v. Cassini II, Cassillias v. Contendro I, Stanley v. Stakkato und Check Inn v. Cordalme der Station Böckmann verfügt das Landgestüt über eine ganze Reihe weiterer, hochinteressanter und vermögender Springhengste.

Hannovers Füchse sind die Besten, so könnte der Auftritt von Quaterhall, Floriscount, Londontime und Edward überschrieben sein. Floriscount v. Florencio I, bis in die Klasse S erfolgreich, wurde an diesem Abend von seinem neuen Reiter Oliver Oellrich meisterlich vorgestellt.

Embassy I-Sohn Edward kann auf eine erfolgreiche Saison mit seiner Reiterin Charlott Marie Schürmann zurückblicken. Trainer Oellrich erläuterte an diesem Ritt die Ausbildung junger Reiter und Pferde auf Grand Prix-Niveau - eine Aufgabe, die Charlott und Edward mit Bravour meisterten.

Quaterhall v. Quaterback und Londontime v. Londonderry, beide vorgestellt von Hauptsattelmeister Wolfhard Witte, begeisterten nicht nur ihre zahlreichen Fans mit ihren geradezu unglaublich taktklaren und raumgreifenden Trabverstärkungen.

Gar nicht so einfach, sich bei all diesen qualitätvollen Hengsten zu entscheiden, wer nun der Vater der nächsten Fohlens werden soll. Nach der Veranstaltung hatte man in der Turnierlounge noch ausführlich Gelegenheit, dieses mit Gleichgesinnten in gemütlicher Atmosphäre zu diskutieren.

[Fotos: Marianne Schwöbel]

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