Schnöder Mammon

1. Februar 2015 | Von Redaktion | Kategorie: Buch-Tipp, Featured, Rezensionen

Diogenes_D-Francis_Mammon_eBookFünf Ehefrauen und sieben erwachsene Kinder – die durchaus als kompliziert zu bezeichnenden Familienverhältnisse des Multimillionärs Malcolm Pembroke sind die Basis des Kriminalromans „Mammon“ von Dick Francis. Denn als Ehefrau Nummer fünf brutal ermordet wird, sind Tatverdächtige zahlreich vorhanden und das Mordmotiv schnell gefunden. Den tatsächlichen Mörder ausfindig zu machen, gestaltet sich hingegen deutlich schwieriger.

Malcolm bittet Ian, seinen Sohn aus einer früheren Ehe, um Hilfe. Der derzeit beschäftigungslose Hindernisreiter willigt ein, obwohl der Kontakt zwischen Vater und Sohn in den letzten drei Jahren abgebrochen war. Ian will seinen Vater schützen und Moiras Mörder zur Strecke bringen. Prompt geraten er und sein Vater zwischen die Fronten einer erbarmungslos geführten Familienfehde.

Francis schafft es auch in „Mammon“ wieder einmal, den Leser in seinen Bann zu ziehen. So bieten allein die typischen Probleme einer Patchwork-Familie, deren Mitglieder teilweise nicht einmal blutsverwandt sind, ausreichend Stoff für Missgunst, Verdächtigungen und Spekulationen. Beziehungsgeflechte wie diese greift Dick Francis immer wieder gerne und gekonnt auf. Ein Spannungsbogen reiht sich an den anderen, und im weiteren Verlauf der Geschichte mit zahlreichen Berührungspunkten zum Rennsportbusiness entwickelt sich eine packende Suche nach dem Täter. Die Lösung ist schließlich ebenso überraschend wie ungewöhnlich.

Socialize:
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • Digg
  • Facebook
  • FriendFeed
  • LinkArena
  • MisterWong.DE
  • NewsVine
  • Yigg
  • StumbleUpon
  • Yahoo! Bookmarks
  • MySpace
  • Netvibes
  • Technorati
  • RSS
  • Print
Tags: , , , ,

Ein Kommentar
Hinterlasse einen Kommentar »

  1. Spannend! Und die Rezis hier sind immer wieder hilfreich. Danke

Trackback URL: http://www.horse-today.de/wp-trackback.php?p=125132

Hier klicken, um einen Kommentar zu schreiben