Ein „Champions League“-Sieger gegen den Rest der Welt

27. August 2015 | Von Redaktion | Kategorie: Galopprennsport
Gestüt Winterhauchs Lucky Lion gilt als Favorit am kommenden Samstag in Baden-Baden (Foto: Marc Rühl).

Gestüt Winterhauchs Lucky Lion gilt als Favorit am kommenden Samstag in Baden-Baden (Foto: Marc Rühl).

[Baden-Baden (GER)/N. Schnitzler]. Ein „Champions League“-Sieger gegen den Rest der Welt – so könnte das etwas saloppe Motto vor dem ersten ganz großen Top-Highlight der Großen Woche in Baden-Baden lauten. Denn am Samstag (dem zweiten von insgesamt sieben Renntagen bis zum 6. September 2015) greift ein Gewinner der höchsten Galopper-Kategorie (Gruppe I) ins Geschehen ein – im Preis der Sparkassen Finanzgruppe (Gruppe III, 55.000 Euro, 2.000 m – siebtes der insgesamt neun Rennen um 17.25 Uhr).

Bei Gestüt Winterhauchs Lucky Lion (Andrasch Starke) handelt es sich um den Gewinner des Großen Dallmayr-Preises aus München 2014 und den Zweitplatzierten im Derby des Vorjahres. In dieser Saison lief es noch nicht ganz so gut für den von Andreas Löwe trainierten Hengst. Dies soll sich nun in Baden-Baden ändern. Lucky Lions Trainer Andreas Löwe gibt sich sehr optimistisch: „Die Voraussetzungen sind günstig für uns. Er gefällt mir im Training sehr gut.“

Aber auch die anderen Pferde im siebenköpfigen Feld darf man nicht unterschätzen. Der in Hoppegarten im höchstdotierten deutschen Listenrennen erfolgreiche Wildpark (Rafael Schistl) ist ein interessanter Aufsteiger. Simba (Eduardo Pedroza) landete nach langer Pause in Frankfurt einen Pflichtsieg und gilt sogar als Kandidat für Top-Rennen in Australien.

Dartagnan D‘Azur (Daniele Porcu) trägt die Hoffnungen der Iffezheimer Fangemeinde. Interims-Coach Dieter Ronge ist bis Ende des Monats für die Pferde des verstorbenen Iffezheimer Trainers Werner Hefter verantwortlich. Bei dem Schimmel hofft er auf Steigerung der jüngsten Formen.

Nicolosio (Andreas Suborics) war hier im Frühjahr sogar Zweiter im Großen Preis der Badischen Unternehmer. Er bevorzugt weichen Boden, dann ist einiges möglich. Trainer Waldemar Hickst: „Wir starten nur, wenn das Geläuf durchlässig ist.“

Ever Strong (Adrie de Vries) sorgte im Oktober in der Baden-Württemberg-Trophy für eine Sensation, hat das aber nicht mehr so recht bestätigen können. Der in Frankreich stark gelaufene Pas de deux (Ian Ferguson) muss sich nun in dieser Klasse bewähren. 20.000 Euro locken als Auszahlung in der Dreierwette.

Der Auftakt-Samstag der Großen Woche ist gleichzeitig der „Ladies Day“. Damen mit Hut oder auffälligem Fascinator haben am „Ladies Day" freien Eintritt! Darüber hinaus gibt es jede Menge tolle Aktionen für die Damen an diesem Nachmittag.

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