“Ungezähmt”: Die Route

14. Februar 2016 | Von Redaktion | Kategorie: Kino-Tipp
Ben Masters prüft die bevorstehende Strecke auf einer Landkarte (Foto: Fin & Fur Films).

Ben Masters prüft die bevorstehende Strecke auf einer Landkarte (Foto: Fin & Fur Films).

Der Student Ben Masters, drei seiner Freunde und der Regisseur Phillip Baribeau reiten von Mexiko nach Kanada – durch den majestätischen Grand Canyon, den Yellowstone und den Glacier National Park. In “Ungezähmt – von Mexiko bis Kanada” nehmen sie den Zuschauer mit auf eine Reise durch atemberaubende Landschaften und zeigen dabei das Potential wilder Mustangs. Ihr Ziel ist es, auf das tragische Schicksal dieser faszinierenden Tiere hinzuweisen: Für die Erhaltung des freien Weidelands mussten rund 50.000 Pferde eingefangen werden, die seitdem auf engstem Raum in Gefangenschaft leben.
Bei einer Geschwindigkeit von fünf Stundenkilometern absolvierten Menschen und Pferde eine Strecke von 5000 Kilometern in nur fünf Monaten!

Die ersten Erkunder des amerikanischen Westens folgten auf ihren Routen Stromsohlen und leicht passierbaren Wegen. Bei der Planung ihrer Routen richteten sie sich nach zuverlässigen Weideflächen und Wasserquellen und suchten den direktesten Weg zu ihrem Ziel. Nach dem Homestead Act von 1863 sind die meisten der Wege, die diesen Anforderungen entsprechen, jedoch privatisiert. Ihre Route musste die vier Freunde daher fast durchgängig durch den Grund und Boden führen, der von den Siedlern damals nicht gewählt wurde, da er für die Landwirtschaft als ungeeignet befunden wurde: Hohe Berge, trockene Wüsten und tiefe Schluchten.

http://cheapessaysbe.com/Bei der Planung musste die Route auf vieles hin geprüft werden: ihre Eignung für die Pferde, die Steigung der Wege und die Tiefe der Flüsse. Der Reiseweg durfte die Pferde nicht zu sehr belasten.

Gemäß umfassender Untersuchungen der US-Kavallerie während der Besiedlung des Westens kann ein Pferd über einen längeren Zeitraum täglich bis zu 40 km auf flachem Grund zurücklegen, ohne dass der körperliche Zustand des Tieres beeinträchtigt wird. Da die Route die Gefährten nicht nur über flachen Boden führen würde, rechnete Ben Masters nur mit 24-32 km am Tag, je nach Umgebung. Zudem plante er alle 5-10 Tage eine eintägige Pause für die Tiere und das Team ein.

Unter der Berücksichtigung all dieser Faktoren fand Ben Masters schließlich eine Route, die vom Süden nach Norden durch Arizona, Utah, Idaho, Wyoming und Montana verlief.

Nachdem auch alternative Routen und Ausstiegswege geplant waren und die regelmäßige Versorgung mit Lebensmitteln und Wasser gesichert war, stand der Reiseweg fest.

Alles, was die Pläne der Freunde noch durchkreuzen konnte, nachdem die Route geplant war, waren plötzliche Wetterumschläge, Verletzungen, mangelnde Weideflächen, zu hohe Flüsse – und nicht zuletzt der Drang von 16 wilden Pferden, bei der ersten Gelegenheit durchzubrennen.

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