Stallkatzen vor Gefahren schützen

30. Juni 2017 | Von Redaktion | Kategorie: Gesellschaft
Auch Stallkatzen bedürfen einer gewissen Betreuung, um sie vor Gefahren zu schützen (Foto: Anke Klabunde).

Auch Stallkatzen bedürfen einer gewissen Betreuung, um sie vor Gefahren zu schützen (Foto: Anke Klabunde).

[Stuttgart (GER)/(peta)]. Katzenglück in der Natur: Katzen sind die beliebtesten tierischen Mitbewohner der Deutschen. Auch in zahlreichen Pferdeställen und auf Reiterhöfen sind diese Samtpfoten anzutreffen. Doch nicht nur, aber vor allem im Frühjahr und Sommer lauern dort zahlreiche Gefahren für die kleinen Stalltiger, die vielen Katzen liebenden Reitanlagenbetreibern und Pferdebesitzern oft nicht bewusst sind. Doch mit wenig Aufwand und einigen prophylaktischen Maßnahmen lassen sich die Risiken reduzieren und der Betrieb katzensicher gestalten:

  • Regentonnen stets abdecken. Katzen können hineinfallen und ertrinken, wenn sie keine Möglichkeit finden, an den glatten Wänden wieder herauszuklettern. Das gilt ebenso für größere Wassertränken mit hohem Rand, wie beispielsweise umfunktionierte Badewannen: Hier sollte zusätzlich ein Holzbrett oder eine andere Ausstiegshilfe, wie beispielsweise ein stabiler Ast, am Beckenrand angebracht werden, über die sich die Tiere retten können.
  • Dünger und Pflanzenschutzmittel sind giftig für Katzen. Viele Katzen trinken gerne abgestandenes Wasser aus Gießkannen. Daher ist es lebenswichtig, niemals mit Düngemittel versetztes Gießwasser offen stehen zu lassen.
  • Sommerzeit ist Grillzeit. Feueranzünder sind für Tiere oftmals verlockend, dabei allerdings hochgiftig. Daher sollten Grillanzünder stets verschlossen und an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. Außerdem ist es wichtig, einen heißen Grill nicht unbeaufsichtigt zu lassen – Katzen können sich daran leicht Verbrennungen zuziehen.
  • Giftige Stoffe wie Öle, Farben, Frostschutzmittel und ähnliche Substanzen müssen sicher und verschlossen verwahrt und Überreste umgehend aus Stallungen, Sattelkammern und Werkstätten entfernt werden. Katzen können sich bereits vergiften, wenn sie hineintreten und sich anschließend die Pfoten sauber lecken. Schneckenkorn, Mäuse- und Rattengift gehören grundsätzlich nicht in einen tierfreundlichen Betrieb, denn an den hochgiftigen Substanzen können Tiere qualvoll sterben.
  • Auch viele Gartenpflanzen sind für tierische Mitbewohner giftig – ob Pferd, Katze oder Hund. Dazu gehören unter anderem Rhododendron, Hyazinthen, Buchsbaum, Osterglocken und Maiglöckchen. Tierfreunde entscheiden sich am besten für eine tierfreundliche Begrünung.
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