CHIO Aachen: Sergio Alvarez Moya siegte im Youngsters-Cup

14. Juli 2016 | Von Redaktion | Kategorie: Springsport
Der Sieger Sergio Alvarez Moya freut sich über das gute Ergebnis seiner erst achtjährigen, französisch gezogenen Stute Unicstar de l’Aumone. Es gratulieren (v.r.) ALRV-Aufsichtsratsmitglied Hans Kauhsen und Vorstandsmitglied der Sparkasse Aachen Ralf Wagemann (Foto: CHIO Aachen/Michael Strauch).

Der Sieger Sergio Alvarez Moya freut sich über das gute Ergebnis seiner erst achtjährigen, französisch gezogenen Stute Unicstar de l’Aumone. Es gratulieren (v.r.) ALRV-Aufsichtsratsmitglied Hans Kauhsen und Vorstandsmitglied der Sparkasse Aachen Ralf Wagemann (Foto: CHIO Aachen/Michael Strauch).

[Aachen (GER)]. Bevor am Dienstagabend der CHIO Aachen, das Weltfest des Pferdesports, offiziell im Beisein des schwedischen Königspaars eröffnet wurde, gehörte der heilige Rasen in der Soers noch dem Springpferdenachwuchs in der Qualifikation zum Sparkassen-Youngsters-Cup. Spaniens Sergio Alvarez Moya und die achtjährige französisch gezogene Stute Unicstar de l’Aumone waren nicht zu schlagen und holten mit gut zwei Sekunden Vorsprung den Sieg.

Selbst Italiens „Master of faster“, Emanuele Gaudiano, der die vorangegangene Prüfung überlegen für sich entschieden hatte, kam mit seinem Chalou nicht an die Superzeit des Spaniers heran. Das könnte sich allerdings ändern, wenn Gaudiano und der auf dem Gestüt Lewitz von Paul Schockemöhle gezogene siebenjährige Wallach sich erst besser kennen. Aachen ist nämlich erst ihr zweites gemeinsames Turnier.

Bester Deutscher auf Rang vier war Christian Kukuk, angestellter Bereiter bei Springreiterlegende Ludger Beerbaum, mit der ebenfalls erst sieben Jahre jungen Stute Darc Horse.

Die Youngster-Prüfungen sind für den Springsport eine enorm wichtige Sache – besonders beim CHIO Aachen. Mannschaftsolympiasieger Marcus Ehning erklärt: „Aachen ist ganz anders als andere Turniere. Die Atmosphäre, die Weite – daran müssen die jungen Pferde sich erst gewöhnen. Für sie ist das ein absolutes Highlight und ein Muss, um Erfahrungen zu sammeln, wenn sie hier später gehen sollen.“ Und im Großen Preis von Aachen zu starten – das wünscht sich schließlich jeder Springreiter für sein Pferd.

Die Sparkasse hatte übrigens nicht nur an die Reiter gedacht, sondern auch an die Pfleger der Pferde. Sie sind die guten Geister abseits des Rampenlichts, die sich 24 Stunden lang dem Wohlergehen der vierbeinigen Stars widmen. Diesen Einsatz würdigte die Sparkasse mit Ehrenpreisen für die Pfleger der an erster bis fünfter Stelle platzierten Pferde. Sie bekamen eine mit einem Guthaben aufgeladene Girocard, mit der sie bargeldlos auf dem Aachener Turniergelände bezahlen können.

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