WM Einspänner: Deutsches Team führt nach Dressur

8. August 2016 | Von Redaktion | Kategorie: Fahrsport

[Köflach (AUT)/ (fn-press)]. Mit dem Dressursieg von Marlen Fallak ist das deutsche Team bei der Weltmeisterschaft der Einspänner, die an diesem Wochenende im österreichischen Nationalgestüt Piber ausgetragen wird, in Führung gegangen.

Die Nägelstädterin zeigte mit ihrer Schweren Warmblutstute Tessa FST (v. Valerius) die erwartete gute Dressurleistung, die jedoch vom fünfköpfigen Richtergremium nicht einheitlich beurteilt wurde: Von Platz eins bis Platz zwölf reichte die Spanne. 48,70 Punkte brachten dem Paar dann aber den Sieg vor Suzy Stafford (USA/49,34) und dem Luxemburger Franz Schiltz (50,35). Mit 52,70 Punkten und Platz sechs trugen auch Dieter Lauterbach (Dillenburg) und sein in Hessen gezogener Dartagnan-Sohn Dirigent maßgeblich zur deutschen Führung nach der ersten Teilprüfung bei. Der dritte Mannschaftsfahrer, Jens Chladek (Viernheim), erhielt für seine Dressurvorstellung mit Cheyenn (Hesse v. Corelli) 66,03 Punkte – Rang 51. Einzelfahrerin Claudia Lauterbach (Dillenburg) und FST Velten (Schweres Warmblut v. Veritas) belegen derzeit Rang 23 (58,09). Vor dem Start des zweiten deutschen Einzelfahrers, Lars Krüger (Grumbach) mit Adonis, musste die Veranstaltung unterbrochen werden. „Wir hatten hier Weltuntergang“, berichtete Equipe-Chef Fritz Otto-Erley (Warendorf). „Gefühlt gab es mehr als 50 Liter Regen auf den Quadratmeter…“. Lars Krüger und Adonis absolvierten ihre Dressur unter erschwerten Bedingungen mit 64,11 Punkten – Rang 46. Und eine wenig gute Nachricht gab es auch: Der Titelverteidiger in der Einzelwertung, Wilbrord van den Broek (NED), wurde disqualifiziert, da nach der Dressur im Maul seines Pferdes Oscar Blut gefunden wurde.

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