EM Pony: Auftritt für deutsche Vielseitigkeits- und Springreiter

19. August 2016 | Von Redaktion | Kategorie: Ponysport, Springsport, Vielseitigkeit

[Vilhelmsborg (DEN)/ (fn-press)]. Während die Ponydressurreiter bei den Europameisterschaften im dänischen Vilhelmsborg bereits die erste Medaille feiern konnten, hatten die Vielseitigkeitsreiter und Springreiter gestern ihren ersten Auftritt.

Für die Ponyvielseitigkeitsreiter begann die EM mit der Dressur. Nach der ersten Hälfte von 48 Startern rangieren die ersten drei deutschen Teilnehmer unter den ersten Vier. Das Spitzenergebnis lieferte die Deutsche Meisterin Anna-Lena Schaaf (Voerde/RHL) mit Pearl mit nur 41,4 Minuspunkten ab. „Das hätte auch unter 40 sein können. Pearl hatte eine unheimlich tolle Ausstrahlung“, sagte Bundestrainer Fritz Lutter. Nicht ganz zufrieden war er auch mit dem Ergebnis der zweiten Teamreiterin Johanna Schulze Thier (Ascheberg) und Mondeo. „Johanna ist super korrekt geritten. Das Pony war toll in der Anlehnung, auch wenn es vielleicht nicht ganz so trabt wie andere“, sagte er. 47,0 Minuspunkte gab es für diese Vorstellung, mit der Johanna Schulze Thier einstweilen Platz vier belegt. Mit 88,4 Minuspunkten führen die beiden deutschen Reiterinnen mit 14 Punkten Abstand vor den Belgiern (102,4) und Briten (104,3). „Aber es kommen ja noch welche“, dämpft Lutter die Erwartungen. Gut lief es in der ersten von drei Teilprüfungen auch für Einzelreiterin Linn Sophie Mauchert (Wurster Nordseeküste) mit Prins Maestro. Sie rangiert mit 44,3 Minuspunkten auf Platz zwei im Zwischenstand. „Auch dieses Paar ging hier noch besser als zuhause. Alle drei Reiterinnen haben heute eine tolle reiterliche Leistung gezeigt“, sagte Lutter. Am Freitag geht es dann weiter mit dem zweiten deutschen Einzelreiter, Konstantin Harting (Königswinter) auf Mariestad, sowie Libussa Lübbeke (Wingst) auf Nadeem und Titelverteidiger Calvin Böckman (Lastrup) auf Askaban B.

Nicht ganz so gut wie für die Dressur- und Vielseitigkeitsreiter war der Einstand der Ponyspringreiter. Von ihnen kamen nur Sönke Fallenberg (Ennigerloh) mit Don Diabolo und die Preis der Besten-Siegerin Antonia Ercken (Herten) mit Crazy Hardbreaker SP WE fehlerfrei ins Ziel, wobei sich Letztere einen Zeitfehler anrechnen lassen musste. Lars Berkemeier (Münster) beendet auf Luna S mit einem Abwurf den Parcours, während sich Einzelreiterin Pia Alfert (Ahaus), die mit Song Girl nachgerückt war, neben einer Verweigerung auch einen Zeitfehler anrechnen lassen musste. Besonderes Pech hatte Lisa Schulze Topphoff (Havixbeck), neben Ercken die Einzige im Team mit Championatserfahrung. Ihr Pony Mentos Junior bekam nach einem Rumpler in einer Kombination die Stange zwischen die Beine, sie musste abwenden und die komplette Linie neu anreiten und kassierte dadurch auch noch Zeitfehler. Damit schlagen für sie 15 Strafpunkte zu Buche. „Der Parcours war lang und technisch schon sehr anspruchsvoll“, sagte Bundestrainer Peter Teeuwen. „Und leider zählt die erste Wertungsprüfung schon für die Teamwertung.“ An wen die Mannschaftsmedaillen 2016 vergeben werden, entscheidet sich am Freitag nach den beiden Umläufen des Nationenpreises. Insgesamt kamen 27 der 54 Paare strafpunktfrei ins Ziel, die schnellste Runde drehte die Norwegerin Sanne Sorli mit Oldrock Megan. Sönke Fallenberg belegte mit einer Zeit von 73,65 Sekunden Platz sieben.

Socialize:
  • Twitter
  • del.icio.us
  • Google Bookmarks
  • Digg
  • Facebook
  • FriendFeed
  • LinkArena
  • MisterWong.DE
  • NewsVine
  • Yigg
  • StumbleUpon
  • Yahoo! Bookmarks
  • MySpace
  • Netvibes
  • Technorati
  • RSS
  • Print
Trackback URL: http://www.horse-today.de/wp-trackback.php?p=138972

Hier klicken, um einen Kommentar zu schreiben