Die Leben-Versicherung für das Pferd

5. Juli 2011 | Von Redaktion | Kategorie: Versicherungen

[Wiesbaden (GER), 12-07-2011/(sim)]. Man möchte es sich gar nicht ausmalen: Das eigene Pferd hat einen tödlichen Unfall oder muss wegen einer schweren Erkrankung eingeschläfert werden – ein schrecklicher Gedanke. Gut, wenn dann wenigstens der finanzielle Verlust ersetzt wird. Dafür sorgt eine Pferdeleben-Versicherung.

Eine Pferdelebensversicherung ersetzt den finanziellen Verlust im Todesfall (Foto: J. Treiber/pixelio.de).

Eine Pferdelebensversicherung ersetzt den finanziellen Verlust im Todesfall (Foto: J. Treiber/pixelio.de).

„Es gibt verschiedene Varianten“, erklärt Dr. Frank Offeney, Experte bei der R+V. „Das umfangreichste Angebot deckt ab, dass das Pferd stirbt, notgetötet werden muss oder dauernd unbrauchbar zum Reiten wird – unabhängig davon, ob die Ursache ein Unfall oder eine Erkrankung ist.“ Damit sind auch Schäden versichert, die die Sportkarriere eines Pferdes vorzeitig beenden – z.B. chronische Lahmheiten, Dämpfigkeit oder auch Headshaking. „Ob dauernde Unbrauchbarkeit vorliegt, prüfen die R+V-Tierärzte. Wir sichten Unterlagen des behandelnden Tierarztes, besprechen Fälle direkt oder untersuchen das Pferd auch schon mal persönlich“, erklärt Dr. Offeney. Ein dauernd unbrauchbares Pferd muss nicht unbedingt geschlachtet werden. Zum seinem Schutz ist das jedoch an bestimmte Voraussetzungen geknüpft, erläutert der R+V-Experte: „Der Besitzer oder die Person, die das Pferd auf Wunsch des bisherigen Besitzers übernimmt, muss sich verpflichten, es nicht mehr im Sport einzusetzen oder weiter zu verkaufen.“

Übrigens müssen alle lebensbedrohlichen Erkrankungen der Versicherung gemeldet werden. Besonders wichtig ist, sich vor einer Nottötung mit der Versicherung abzustimmen.

Wer Versicherungsschutz für sein Pferd möchte und dabei sparen will, kann den Haftungsumfang einschränken, auf „Dauernde Unbrauchbarkeit“ verzichten. Eine weitere kostengünstige Ausschnittdeckung ist die Unfallversicherung, die sogar ohne Altersbeschränkung angeboten wird.

Fast immer sinnvoll ist die Ergänzung durch eine Operationskosten-Versicherung, die etwa bei einer teuren Kolik-OP einen großen Teil der Kosten zahlt - denn gerade plötzlich notwendige Operationen können die eigenen finanziellen Planungen kurzfristig über den Haufen werfen.

Wer nun glaubt, diese Absicherung sei nur etwas für Profireiter mit sehr wertvollen Pferden, irrt. Der R+V-

Experte weiß: „Die meisten unserer Kunden haben Pferde, die im Anschaffungspreis zwischen 2.500 und 15.000 Euro liegen. Die Versicherungssumme wird bei Antragsstellung festgelegt. Ändert sich der Wert des Pferdes, zum Beispiel nach Turniererfolgen, ist jederzeit nach Absprache mit R+V/VTV eine Anpassung an den aktuellen Wert möglich.“

Tags:
Trackback URL: http://www.horse-today.de/wp-trackback.php?p=44302

Hier klicken, um einen Kommentar zu schreiben