13. PM-Schulpferde-Cup-Finale in Essen: Reitschule Altrogge-Terbrack verteidigt Titel

10. April 2011 | Von Redaktion | Kategorie: Turniere

[Essen, 30-03-2011/U. Helkenberg, T. Pantel (fn-press)]. Im vergangenen Jahr waren sie die Shooting-Stars des PM-Schulpferde-Cup-Finales in Hagen a.T.W. Jetzt wiederholte die Reitschule Altrogge-Terbrack aus Nottuln-Darup in Westfalen ihren Vorjahreserfolg. Auf der Equitana in Essen setzte sie sich mit einem neuen Team und einer neuen Ausbilderin erneut gegen die übrigen Finalisten durch. Einen großen Erfolgsanteil hatten wieder die Top-Lehrpferde des Teams, von denen drei bereits im Finale 2010 mit dabei waren.

Das Springen gab den Ausschlag für die einheitlich in rosa Polo-Shirts auftretende Mannschaft aus Nottuln mit den ihren vier braunen Warmblütern. Hier zogen die Richter Wertnoten im 8er-Bereich sowohl im Springen als auch in der Teildisziplin „Leichter Sitz“ für das Team von Ausbilderin Lina Beutin, das damit die bislang führende, dressurstarke Mannschaft des RV von Bredow Keppeln aus Uedem unter der Leitung von Anja Klostermann von Platz eins verdrängte. 168,4 Punkte reichten für Melissa Schröer mit Argentina, Carolin Grave mit Adiana sowie Anna-Lena Schelten mit Roger und Louisa-Marie Wilhelms mit Larry zum Sieg. „Die Pferde hatten 60 bis 70 Prozent Anteil am heutigen Erfolg. Ich achte darauf, dass unsere Reiterinnen gleichermaßen Dressur und Springen trainieren und sich jetzt noch gar nicht auf eine Disziplin festlegen“, verriet die Mannschaftsführerin ihr Erfolgskonzept bei der Siegehrung. Und auch die vier Mädchen, alle erst 13 und 14 Jahr alt, strahlten um die Wette und lobten ihre Lehrpferde: „Unser Ziel war es, in Essen erstmal gut durchzukommen. Beim Springen haben wir nochmal alles gegeben, aber vor allem die Pferde sind super gesprungen.“

Die Rheinländer kamen am Ende mit ihrem Pony-Team auf 165,8 Zähler und damit auf den Silberrang. Reiterin Caroline Artz heimste mit Skarlett die höchste Einzel-Dressurnote (8,5) ein. Sowohl in der Dressur, im Gesamteindruck in der Theorie als auch beim Vormustern war der RV v. Bredow Keppeln einige Zehntel besser als die Sieger aus Westfalen, kam aber im Springen nicht an die Top-Noten der Konkurrenz heran.

Das Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz drei endete zugunsten des Gestüts Nordvorpommern/Rostocker Heide aus Marlow bei Ribnitz Damgarten (156,7) mit Mannschaftsführerin Anne Katrin Kurp. Die bunte Schulpferde-Gruppe mit zwei Schimmeln, einem Braunem und einem Rappscheck-Pony brachte eine sehr einheitliche Leistung. Das Team des RC Bremerhaven unter der Leitung von Tina Neumann verpasste mit der zweitbesten Dressurleistung und einem Endergebnis von 156,6 Punkten dagegen extrem knapp den Sprung aufs Treppchen und wurde wie im Vorjahr Vierter. Über die herausragende Einzel-Springnote von 8,5 konnte sich Luise Möhring mit Chocolate Chip vom insgesamt achtplatzierten Team des RuFV Gauting aus Bayern freuen.

Richter Rolf Petruschke war beeindruckt von der Gesamtleistung: „Den Stress und die Anspannung im Vorfeld vor so einer großen Zuschauerkulisse zu reiten, haben alle Teams hervorragend bewältigt. Das ganze Konzept des PM-Schulpferde-Cups trägt zur Persönlichkeitsentwicklung der jungen Teilnehmer bei. Sie lernen ein Team zu bilden. Das kann später sehr vorteilhaft im Berufsleben sein.“ Das Reitenlernen auf Schulpferden und die Schulpferde in der Öffentlichkeit zu propagieren, ihr Image und ihren Ruf zu verbessern, ist eines der Gründe, warum der PM-Schulpferde-Cup 1998 aus der Taufe gehoben wurde. An der aktuellen Serie beteiligten sich rekordverdächtige 310 Mannschaften aus ganz Deutschland, 52 davon durften in den vier Halbfinalprüfungen auf fremden Pferden gegeneinander antreten, um daraus die zehn besten Teams für das Finale in Essen auf der Equitana zu ermitteln. Im Finale wurde wieder auf den eigenen Schulpferden gestartet. Zu bewältigen waren ein Mannschaftsdressurreiterwettbewerb Klasse E, ein Schulpferdeparcours, der Leichte Sitz , Theorie und das Vormustern eines Pferdes. PM-Präsidentin Ruth Klimke war live dabei im Finale: „Ich bin begeistert, wie gut die Pferde dieses Jahr herausgebracht und geritten waren.“

Ermöglicht wird der PM-Schulpferdecup durch die Persönlichen Mitglieder (PM) der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN), das Fachmagazin Reiter Revue international sowie seit 2008 durch die Firma HKM Sports Equipment, die die Serie mit zahlreichen Sachpreisen für die Qualifikationen, die Halbfinals und das Finale unterstützt.

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